App-Store-Screenshots nach Kategorie: Spiele, Fitness, Finanzen und mehr
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App-Store-Screenshots nach Kategorie: Spiele, Fitness, Finanzen und mehr

App-Store-Screenshots nach Kategorie: Was Spiele, Fitness-, Finanz-, Produktivitäts-, Social-, Kinder-, Shopping- und Utility-Apps zuerst zeigen sollten.

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Los geht’s

Gute App-Store-Screenshots sehen je nach Kategorie anders aus, weil Nutzer in jeder Kategorie über etwas anderes entscheiden. Wer ein Spiel sucht, will sehen, wie es sich spielt. Wer eine Finanz-App sucht, will wissen, dass sein Geld sicher ist. Wer eine Fitness-App sucht, will sich selbst erfolgreich sehen. Der Aufbau bleibt gleich (ein starker erster Screenshot, dann Belege, dann Funktionen), aber was zuerst kommt, wie die Captions formuliert sind und was zur Ablehnung führt, ändert sich.

Unten findest du einen Leitfaden für die Screenshot-Strategie im App Store und bei Google Play, Kategorie für Kategorie. Alle Captions sind ausgedachte Beispiele, die wir geschrieben haben, um den Ansatz zu zeigen, keine Zitate aus echten Apps.

Das Wichtigste in Kürze
  • Die Screenshot-Strategie ändert sich je nach Kategorie, weil sich die Hauptfrage der Nutzer ändert: Wie spielt es sich (Spiele), funktioniert das für mich (Fitness), ist es sicher (Finanzen), spart es Zeit (Produktivität).
  • Apple verlangt, dass Screenshots für eine Altersfreigabe ab 4 Jahren passen, auch wenn die App höher eingestuft ist (App Review Guideline 2.3.8). Das betrifft vor allem Spiele mit Gewalt.
  • „For Kids“ und „For Children“ sind in App-Store-Metadaten der Kategorie „Kinder“ vorbehalten. Apps außerhalb davon dürfen in Screenshots nicht nahelegen, dass Kinder die Hauptzielgruppe sind.
  • Google Play empfiehlt für Spiele mindestens drei Screenshots im Querformat 16:9 (mindestens 1920 × 1080 px) oder im Hochformat 9:16, die echtes Gameplay zeigen.
  • Die Metadaten-Richtlinie von Google Play verbietet in Bildern des Store-Eintrags Ranking-Behauptungen wie „#1“ oder „App des Jahres“ und Preisaktionen wie „für kurze Zeit kostenlos“.

Was in jeder Kategorie gleich bleibt

Ein paar Regeln gelten überall. Apples App Review Guidelines sagen, Screenshots sollen „die App in Benutzung zeigen und nicht bloß das Titelbild, die Anmeldeseite oder den Splashscreen“ (2.3.3), und sie müssen zu einer Altersfreigabe ab 4 Jahren passen, auch wenn die App höher eingestuft ist (2.3.8). Die Metadaten-Richtlinie von Google Play sagt, Screenshots sollen das tatsächliche Erlebnis der App widerspiegeln, und verbietet Ranking-Behauptungen („#1“, „App des Jahres“, Award-Symbole) sowie Preisaktionen in Bildern des Store-Eintrags.

Der erste Screenshot leistet in der Suche den Großteil der Arbeit, also geht es bei allem, was folgt, eigentlich darum, was dort hingehört. Diesen einen Frame schauen wir uns genauer an in was auf deinen ersten App-Store-Screenshot gehört.

Spiele: zeig, wie es sich spielt

Was zuerst kommt: echtes Gameplay, in dem Moment, in dem das Spiel am meisten nach sich selbst aussieht: mitten im Level, mitten in der Action, mit sichtbarem HUD. Nicht der Titelbildschirm (genau das schließt 2.3.3 aus) und keine Zwischensequenz, die es im Spiel gar nicht gibt.

Ausrichtung: passend zum Spiel. Beide Stores akzeptieren Screenshots im Querformat. Die Hinweise zu Vorschau-Assets von Google Play empfehlen für Spiele mindestens drei Screenshots im Querformat 16:9 (mindestens 1920 × 1080 px) oder drei im Hochformat 9:16, die das Spielerlebnis zeigen.

Video: Bei Spielen zählt Bewegung am meisten. Im App Store kannst du bis zu drei App-Vorschauen pro Gerätegröße und Sprache hinzufügen, jede 15 bis 30 Sekunden lang. Laut Google ist ein Vorschauvideo keine Pflicht, für Spiele aber sehr zu empfehlen, und nur die ersten 30 Sekunden laufen automatisch ab. Unser Beitrag App-Vorschauvideos vs. Screenshots erklärt, wann sich der Aufwand lohnt.

Caption-Ansatz: die Fantasie und die Spielmechanik. „Bau eine Stadt, die niemals schläft.“ „Drei in einer Reihe. Ein Königreich freispielen.“

Stolperfallen: Gewaltdarstellungen in Screenshots (Apples eigenes Beispiel in 2.3.8 ist, „eine auf eine bestimmte Figur gerichtete Waffe“ zu vermeiden), Screenshots, die besser aussehen, als das Spiel auf einem Smartphone tatsächlich rendert, und Ranking-Behauptungen, die Google Play nicht erlaubt.

Fitness und Gesundheit: zeig den Nutzer beim Erfolg

Was zuerst kommt: der Ergebnis-Screen, etwa eine Zusammenfassung des abgeschlossenen Workouts, eine Serie oder ein Fortschrittsdiagramm mit einem glaubwürdigen Verlauf. Fitness-Apps lädt man wegen des Ergebnisses, nicht wegen des Timers.

Caption-Ansatz: konkrete, erreichbare Ziele. „Deine ersten 5 km in 8 Wochen.“ „10-Minuten-Workouts, ganz ohne Geräte.“

Stolperfallen: medizinische Versprechen oder Abnehm-Versprechen, die du nicht belegen kannst (Apples Guideline 2.3.7 sagt Entwicklern, in Untertiteln keine unbelegbaren Produktbehauptungen aufzustellen, und dieselbe Vorsicht gilt für Screenshots), unrealistische Beispieldaten (eine 400-Tage-Serie am ersten Tag) und Screens von Apple Watch oder Wear OS, wenn diese Begleit-App gar nicht wirklich Teil der App ist.

Finanzen: erst Kontrolle zeigen, dann Vertrauen

Was zuerst kommt: die klarste Sicht auf das Geld der Nutzer: eine Kontoübersicht, ein nach Kategorien aufgeschlüsseltes Ausgabendiagramm, ein Rechnungskalender. Klarheit ist das Produkt.

Caption-Ansatz: Kontrolle und Gelassenheit. „Alle Konten an einem Ort.“ „Wisse, was du diese Woche ausgeben kannst.“ Sicherheit gehört in die Serie, meist in Screenshot 3 bis 5: „Face ID bei jeder Anmeldung.“ „Bankverbindungen nur mit Lesezugriff.“ Nenn nur die Sicherheitsfunktionen, die die App wirklich hat.

Stolperfallen: Beispieldaten, die wie das Konto einer echten Person aussehen (nimm eindeutige Demo-Namen und runde Zahlen), Rendite- oder Zinsangaben in Captions und alles, was nach einer Aktion aussieht („0 % Gebühren, nur für kurze Zeit“). Die Metadaten-Richtlinie von Google Play behandelt so etwas als Preisaktion.

Produktivität: zeig die gesparte Zeit

Was zuerst kommt: der zentrale Screen, gefüllt mit realistischen Inhalten: ein Kalender mit einer glaubwürdigen Woche, eine Aufgabenliste mitten im Projekt, eine Notiz mit echter Struktur. Ein leerer Zustand verkauft gar nichts.

Caption-Ansatz: vorher und nachher, in Zeit oder Aufwand. „Plane deine Woche in 5 Minuten.“ „Mach aus Meeting-Notizen Aufgaben.“

Stolperfallen: eine dichte Oberfläche, die in Vorschaugröße unlesbar ist (zoom rein oder vergrößere das wichtigste Element), Lorem ipsum und Captions als Funktionsliste („Tags, Ordner, Filter“), die nicht sagen, warum das die Nutzer interessieren sollte. Produktivitäts-Apps laufen oft auch auf dem iPad, also prüf, ob du eine iPad-Serie brauchst; siehe iPad-Screenshots für den App Store.

Social und Dating: zeig Menschen und Momente

Was zuerst kommt: die zentrale Interaktion (eine Profilkarte, ein Chat, ein geteilter Moment) mit Gesichtern und Persönlichkeit.

Caption-Ansatz: Zugehörigkeit und Sicherheit. „Triff Leute, die dieselben Wanderwege lieben.“ „Nur verifizierte Profile.“

Stolperfallen: Fotos echter Menschen ohne die Rechte daran, anzügliche Bilder (in Assets für den Google-Play-Store-Eintrag verboten, und sie müssen zu Apples Freigabe ab 4 Jahren passen) und Nutzerzahlen, die du nicht belegen kannst.

Bildung und Kinder: sprich die Eltern an

Was zuerst kommt: der Lernmoment: eine Lektion, eine Aktivität, eine Fortschrittsansicht, die Eltern verstehen.

Caption-Ansatz: Bei Kinder-Apps entscheiden meist die Eltern. „Lesen üben, das sich wie Spielen anfühlt.“ „Werbefrei, mit Elternkontrolle.“ Bei Bildung für Erwachsene: Fortschritt und Ergebnisse. „Lerne 20 Wörter am Tag.“

Stolperfallen und Regeln: Im App Store hat die Kategorie „Kinder“ eigene Anforderungen. Apps darin wählen eine Altersgruppe (5 und jünger, 6–8 oder 9–11). Die Guidelines 2.3.8 und 5.1.4 reservieren Begriffe wie „For Kids“ und „For Children“ für die Kategorie „Kinder“, und Apps außerhalb davon dürfen im Namen, Untertitel, Symbol, in Screenshots oder in der Beschreibung keine Begriffe verwenden, die nahelegen, dass Kinder die Hauptzielgruppe sind. Eine allgemeine Familien-App sollte einen Screenshot also nicht mit „Für Kinder gemacht“ betiteln, solange sie nicht in dieser Kategorie ist.

Shopping: zeig das Produkt und den Checkout

Was zuerst kommt: Produkte, groß und ansprechend, in der eigenen Stöber-Oberfläche der App. Danach das, was den Kauf hier einfacher macht als anderswo.

Caption-Ansatz: Entdecken und Einfachheit. „Jeden Freitag neue Drops.“ „Jede Bestellung mit einem Tippen verfolgen.“

Stolperfallen: Sale-Banner und Preise in Screenshots. Apples Guideline 2.3.7 sagt, dass Screenshots keine Preise enthalten sollen, und die Metadaten-Richtlinie von Google Play verbietet Bilder oder Texte, die auf Preise und Aktionen hinweisen. Saisonale Rabatte gehören woanders hin; unser Beitrag zu saisonalen Screenshots zeigt, was du stattdessen tun kannst.

Utilities: zeig die erledigte Aufgabe

Was zuerst kommt: die eine Aufgabe, die die App erledigt, fertig erledigt. Ein gescanntes Dokument, eine konvertierte Datei, eine aufgeräumte Speicheransicht.

Caption-Ansatz: Tempo und Einfachheit, wörtlich gesagt. „Beleg mit einem Tippen scannen.“ „Speicher in Sekunden freigeben.“

Stolperfallen: irreführende Bilder im Stil des Systems (gefälschte Warndialoge oder Hinweise), Behauptungen zu Tempo oder Akkulaufzeit, die du nicht belegen kannst, und zu viele Screenshots für eine App mit nur einer Aufgabe. Vier starke Frames können reichen.

App-Store-Screenshots nach Kategorie im Überblick

KategorieZuerst zeigenBeispiel-Caption (ausgedacht)Größte Stolperfalle
SpieleEchtes Gameplay, mitten in der Action„Bau eine Stadt, die niemals schläft“Gewaltdarstellungen; Titelbildschirme
Fitness / GesundheitErgebnis- oder Fortschritts-Screen„Deine ersten 5 km in 8 Wochen“Unbelegbare Gesundheitsversprechen
FinanzenKlare Geldübersicht„Alle Konten an einem Ort“Echt wirkende persönliche Daten; Aktionszinsen
ProduktivitätZentraler Screen mit echten Inhalten„Plane deine Woche in 5 Minuten“Unlesbar dichte Oberfläche; leere Zustände
Social / DatingZentrale Interaktion mit Menschen„Nur verifizierte Profile“Bildrechte; anzügliche Bilder
Bildung / KinderDer Lernmoment„Lesen üben, das sich wie Spielen anfühlt“„For Kids“ außerhalb der Kategorie „Kinder“
ShoppingProdukte in der Stöber-Oberfläche„Jeden Freitag neue Drops“Preise und Sale-Banner
UtilitiesDie erledigte Aufgabe„Beleg mit einem Tippen scannen“Gefälschte Systemhinweise

So recherchierst du deine eigene Kategorie

  1. Such im App Store und bei Google Play nach deinen drei wichtigsten Keywords und mach Screenshots der ersten zehn Ergebnisse.
  2. Notier dir, was jede App in ihren ersten Frame packt und wie viele Wörter ihre erste Caption hat.
  3. Such nach dem Muster, dem alle folgen (oft eine Hintergrundfarbe oder ein Layout), und entscheide dann, ob es dir mehr bringt, mitzuziehen oder bewusst auszuscheren.
  4. Stöbere in der Vorlagengalerie von Launch Shots nach Layouts für deine Kategorie, und schau dir fertige Store-Einträge echter Apps in unserem App-Showcase an.
  5. Prüf deinen Entwurf vor dem Einreichen anhand der Regeln in warum Apple App-Store-Screenshots ablehnt.
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Kurz gesagt

  • Finde die eine Frage, die Nutzer in deiner Kategorie stellen, und beantworte sie in Screenshot 1.
  • Spiele: Gameplay in der richtigen Ausrichtung, plus Video. Fitness: Ergebnisse. Finanzen: erst Klarheit, dann Sicherheit. Produktivität: gesparte Zeit. Social: Menschen. Kinder: die Eltern. Shopping: Produkte, keine Preise. Utilities: die erledigte Aufgabe.
  • Halte jeden Frame ab 4 Jahren geeignet, frei von Ranking-Behauptungen und Preisen und ehrlich gegenüber der echten App.
  • Formulier Captions als Ergebnisse; unser Leitfaden für Screenshot-Texte hat noch mehr Muster.

Häufige Fragen

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Wo finde ich gute Beispiele für App-Store-Screenshots in meiner Kategorie?
Such im App Store und bei Google Play nach den Keywords, die deine Nutzer eintippen, und schau dir die ersten zehn Ergebnisse an: Gegen genau diese Screenshots trittst du in der Suche an. Notier dir, was sie zuerst zeigen, wie lang ihre Captions sind und welche Farben sie nutzen. Screenshot-Vorlagen, die nach App-Kategorie sortiert sind, etwa in der Vorlagengalerie von Launch Shots, sind ein weiterer schneller Weg, Layouts zu finden, die zu einer Kategorie passen.
Sollten Screenshots von Spielen im Quer- oder Hochformat sein?
Nimm die Ausrichtung, in der das Spiel gespielt wird. App Store Connect und Google Play akzeptieren beide Screenshots im Quer- und im Hochformat. Google Play empfiehlt für Spiele mindestens drei Screenshots im Querformat 16:9 mit mindestens 1920 × 1080 px oder drei im Hochformat 9:16, die das Spielerlebnis zeigen. Ein Spiel im Querformat in Hochformat-Rahmen verschenkt meist Platz und zeigt falsch, wie es sich spielt.
Darf ich in meinen App-Store-Screenshots „für Kinder“ schreiben?
Nur wenn deine App in der Kategorie „Kinder“ im App Store ist. Apples App Review Guidelines (2.3.8 und 5.1.4) reservieren Begriffe wie „For Kids“ und „For Children“ für diese Kategorie. Apps außerhalb davon dürfen im Namen, Untertitel, Symbol, in Screenshots oder in der Beschreibung keine Begriffe verwenden, die nahelegen, dass Kinder die Hauptzielgruppe sind. Apps in der Kategorie „Kinder“ wählen eine Altersgruppe: 5 und jünger, 6–8 oder 9–11.
Wie viele Screenshots sollte ein Spiel im Vergleich zu einer normalen App haben?
Die Limits sind für alle Kategorien gleich: bis zu 10 pro Gerätegröße im App Store und bis zu 8 pro Gerätetyp bei Google Play. Spiele setzen oft stärker auf Video, weil eine App-Vorschau oder ein Play-Werbevideo Bewegung zeigt, die Standbilder nicht zeigen können. Die meisten Apps, Spiele eingeschlossen, fahren gut mit fünf bis acht Screenshots, bei denen die ersten drei die Kernbotschaft tragen.